Ich seh dich

Für Pä, meinen Vater Jürgen, 17.06.1936-09.02.2017

Hell strahlst du
über mir
dein Licht dringt zu mir durch.
Weiß, grau und dunkel
türmen sie sich auf
zwischen uns 
Nebelschleier und Rauch.
Flüchtig sind sie, unstet und schwer,
bleiben nicht 
verweilen nur
sind nicht von Dauer
wo kommen sie her?

Dahinter ist es 
steht über allem
dein wahres Selbst, 
bist du noch gefangen?
Strahlend, unendlich, weit, klar, groß,
das bist du
du bist grenzenlos.

Ich sehe dich
in vollem Glanz, in Schönheit, Kraft, gleich einem Tanz.
Siehst du es auch?
Kannst du dich sehen?
Lässt du die Wolken vorüber ziehen?
Den Schleier sich lüften,
den Nebel ziehen,
hast du den Mut all das zu verlieren?

Hab keine Angst,
auch du wirst sehen,
dich selbst
den Himmel
für immer
so schön!

In Liebe, Verbundenheit und Dankbarkeit,

Deine Andrea

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